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Herzlich willkommen auf unserer Internetseite

Der november auf dem Katharinenthaler Hof: 

Eine Ausstellung – Ein Konzert

 

Das Konzert von »JUGEND MUSIZIERT«-Preisträgern am Sonntag, dem 13. September fand auch auf dem Katharinenthaler Hof ein begeistertes Publikum und wurde den "Vorschuss-Lorbeeren" und den entsprechend hoch gehängten Erwartungen mehr als gerecht! ("Die Kerls sind ja wirklich toll!" |  "Es war ein wunderschöner Sonntagnachmittag!")

Herzlichen Dank nochmals dem Gitarrenorchester Pforzheim!

WOLF BECKE – Hoch-Tief-Gravure

Eröffnung: So. 6. Nov. 11 Uhr mit

musikalischer Begleitung von Cornelius Veit (contemp. Jazz | Gitarre) und einem

Künstlergespräch mit Dr. Norbert Jüdt M.A.

Sind diese Bilder Gemälde, farbige Zeichnungen oder Linoldrucke? wird der Grafiker oft gefragt, wenn die Betrachter sich sehr nahe an das Bild heranbeugen um zu ergründen, welche bildnerische Technik dem wohl zu Grunde liegt. Die Antwort darauf ist gar nicht so einfach, da sie verschiedene Faktoren berücksichtigen muss:

Erstens den Druckstock (überraschenderweise 3 mm starker Buchbinderkarton), zweitens die aufzutragende Farbe (Offset-Farbe aus der Druckerei), drittens die Art des Farbauftrags (mit dem Spachtel), viertens die Gleichzeitigkeit von Hoch- und Tiefdruck und fünftens schließlich das letztliche Überdecken des fertig einge-färbten Druckstockes mit schwarzer Farbe, das dem Unkundigen wie eine paradoxe Zerstörung der voraus-gegangenen Arbeit vorkommt...

Gegenüber den meisten grafischen Druckverfahren bringt diese Technik ausgesprochen malerische wie grafische Bildeindrücke hervor. Der Buchbinderkarton hat einen geschichteten Aufbau und eine relativ weiche Konsistenz der Oberfläche. Jede erdenkliche Einkerbung prägt sich deshalb in "das Gedächtnis“ dieses Druckstockes ein und nimmt auf unterschiedliche Weise Farbe auf. Das ermöglicht am Ende die bildnerische Vielfalt der ca. 8 bis 20 möglichen Abzüge, die von Druck zu Druck immer etwas unterschiedlich ausfallen.

Bildanlass für den 1954 geborenen und seit 2002 in Freiburg lebenden Künstler ist immer etwas, das seinen Blick, seine Sinne, gefesselt hat – seien es Kinderzeich-nungen, Berichterstattungen in den Medien, Eindrücke von Reisen, Fotografien in alten Illustrierten, Strukturen in der Natur, abstrakte Assoziationen oder was auch immer.

In einem langwierigen Prozess entsteht nach der Vor-zeichnung, sowie dem Schneiden und Ausheben des Motivs mit Skalpell oder Cutter eine reliefartige Ober-fläche auf dem Karton. Eingefärbt wird die fertig be-schnittene Platte mit Offset-Druckfarben. Die Farbe wird mit Spachtel, Streichhölzern und ggf. mit den Fingern ca. 1-2 mm hoch pastos aufgetragen. Nun erfolgt der ungewöhnlichste Teil des Gesamtprozesses. Der eingefärbte Buchbinderkarton wird nochmals komplett ca. 1-2 mm mit schwarzer Offset-Druckfarbe überdeckt. Die ersten Abdrucke erfolgen von Hand mit altem Zeitungspapier und werden weggeworfen. Sobald die ersten bunten Farben unter dem Schwarz auftauchen, lassen sich auf ausgewähltem Druckpapier (Zanders Parole 200 g/m²)  8-20 Abzüge herstellen, wobei nach jedem Abzug der Anpressdruck in der Walze etwas verstärkt wird. Danach müssen die Abzüge 7-10 Tage trocknen.

»Druckgrafische Unikate mit Offsetfarben im Hoch-Tiefdruckverfahren« – das wäre eine zutreffende, aber sehr sperrige Bezeichnung für diesen vom Künstler selbst entwickelten Druckprozess. Deswegen erscheint ihm momentan der Begriff »H.T. G. | Hoch-Tiefdruck-Gravure« als Arbeitstitel angemessen.

Wolf Becke arbeitete nach dem Studium von Architektur, Mathematik und Kunst von 1981 bis 2014 als Kunst-erzieher und Mathematiklehrer an einem Gymnasium in Pforzheim, als Dozent an der Päd. Hochschule Karlsruhe und am Lehrerseminar in Freiburg. Seit 2014 betreibt er eine eigene Druckwerkstatt in Freiburg-Zähringen. Er hat seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen präsentiert, unter Anderem in Deutschland, England, Frankreich, Dänemark und der Schweiz. www.wolfbecke-druckgrafik.de

Schon wieder vergangenheit:

Den Zufall steuern – Druck- und Fließexperimente

 Am kommenden Sonntag, dem 2. Oktober, um 11:00 Uhr eröffnet die Künstlergilde Buslat eine neue Werkschau der Kieselbronner Künstlerin Gudrun Fusch, die mit dieser Ausstellung ihren 80. Geburtstag feiert. Sie gehört als eines der „dienstältesten“ und tatkräftigsten Mitglieder sozusagen zum Urgestein der Gilde, die ihr zu diesem runden Geburtstag herzliche Glückwünsche und für ihre langjährige Unterstützung einen ebenso herzlichen Dank ausspricht!
Gudrun Fusch begann 1957 ihre Ausbildung zur Dekorateurin und besuchte ab 1959 als Gast-hörerin die Kunst- und Werkschule Pforzheim (aus der die Fakultät für Gestaltung der Hoch-schule Pforzheim hervorging) bei den Professoren Rothe und Wahle. Anfang der achtziger Jahre nahm sie Unterricht bei dem Kieselbronner Maler Otto Theilmann und studierte 1984-1988 an der Freie(n) Kunstschule Stuttgart. Heute blickt sie auf eine lange Reihe von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen zurück, die sich geographisch vom Vogtland bis nach Paris erstrecken. Dort nahm sie 1996 an der Internationalen Biennale für Druckgrafik, Trace-Paris, teil. 
 Nach wie vor ist sie fasziniert vom Spiel mit der Viskosität von Druckfarben und den Fließ- und Mischungseigenschaften von Pigmenten. Mit ihrer großen Experimentierfreude erweist sie sich nach Schiller als «Mensch» in der vollen Bedeutung des Wortes, denn nach ihm ist der Mensch ja nur da ganz Mensch, wo er spielt! Dabei hat sie ihre Fähigkeit, den farbigen Zufall gestaltend zu steuern, bis zur Perfektion weiterentwickelt. Aus der Bewegung heraus und mit Hilfe der Schwerkraft gelingt es ihr, in Monotypien (Einmal-Drucken) und Coulagen (Fließ-bildern) dynamisch-abstrakte und ebenso fantastische wie fantasieanregende Bildstrukturen
und Farbmischungen entstehen zu lassen, die gleichwohl oftmals gegenständliche Deutungen provozieren. Für die musikalische Umrahmung dieser Geburtstagsausstellung hat sie sich Gershwin gewünscht. Dafür konnte die Pianistin Svetlana Rupa gewonnen werden – und allein schon dieser Name hat ja bei dem langjährigen Publikum der Gilde einen hervorragenden Klang! Die Ausstellung ist am 02. | 09. | 16. | und 23. Oktober von 11:00 bis 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung unter 07231 561814, geöffnet; die Künstlerin ist jeweils persönlich in der Galerie anwesend.

 

Wassermann und die GSG9
Ja, genau der Prof. Franz Wassermann MD, der den Kammerchor Camerata Carolina der Universität Heidelberg seit seiner Gründung dirigiert und zu internationalen Erfolgen und Wettbewerbsauszeichnungen geführt hat; der als langjähriges Mitglied der Künstlergilde 
schon vielfach bei uns aufgetreten ist und das Publikum immer wieder mit der gleichermaßen dynamisch-variabel-schwungvollen wie auch präzisen Performance seiner hoch motivierten Sängerinnen und Sänger begeistert hat; von dem seine Chormitglieder in liebevoller Hoch-achtung sagen:  »... der hört unsere Fehler, bevor wir sie machen...«; der zwischendrin auch immer wieder mit seinen launigen Moderationen und Anekdoten die Zuhörer erheiert. Jetzt endlich, nach allzu langer Pause, kam er wieder einmal auf den Katharinenthaler Hof, und zwar mit der «GSG 9» (der «schnellen Eingreiftruppe» der Camerata für besondere Anlässe) und einem Feuerwerksprogramm an Evergreens und Ohrwürmern, das schon andernorts die Hörer von den Stühlen gerissen hat! Genau so, wie vorher beschrieben, ist es wieder gewesen! Begeisterung pur!

Zweites Jubiläumskonzert

zum 60-jährigen Bestehen der Künstlergilde

ALI CLAUDI (guit, voc) & HANS-GÜNTHER ADAM (keyb, ped-bass)

 Die Ausstellung von Studierenden der Hochschule Pforzheim zur Saisoneröffnung

Liebe Kunstfreunde,

 

niemand von uns hätte sich wohl träumen lassen, dass wir kurz nach dieser Jahreswende zurückgeworfen sein würden in eine Zeit, die wir in unserem Europa vergangen wähnten – einem Europa, das sich zugute hielt, eine auf den Menschenrechten als gemeinsamen Werten basierte Gemeinschaft entwickelt zu haben und weiterzuentwickeln, in der man Konflikte fried-lich und zum gemeinsamen Nutzen löst. Dass wieder ein nach Bedeutung gierender einzelner Mann sich alle Hebel der Macht sichern würde, um – mit dem Wahn und dem Vorwand zu-gleich, einen Auftrag der Geschichte zu erfüllen – ein Nachbar- und Brudervolk zu überfallen und in einem brutalen Krieg zusammenzubomben. Ein Krieg, der uns nicht unberührt lassen kann und der uns tangiert, ob wir wollen oder nicht. Ein Krieg, für den auch wir unseren Preis werden zahlen müssen, wenn uns unsere Freiheit etwas wert ist.


Da trifft es sich, als hätten wir es abgesprochen, dass die drei Studierenden der Hochschule Pforzheim, deren fotografische Arbeiten wir mit der Ausstellung zum Saisonbeginn würdigen, ausgerechnet diese Farbe und dieses Thema gewählt haben: die Farbe der Trauer und des Leids (andere, positivere Assoziationen mit Schwarz seien hier einmal ausgeklammert) – und  dazu einen Titel, der sich unschwer auch über den auf der Einladungskarte skizzierten Bedeutungs-rahmen hinaus interpretieren lässt: DYSMORPHIA als Chiffre für die Missgestalt eines Exem-plars aus der Gattung Mensch, das anderen seine entfesselte Gewalttätigkeit aufzwingt. Eine Gestalt, die am Ende als Karikatur auf den Trümmern seiner Taten hockt, mit den Fäusten auf die Brust trommelt und ruft: Uga-uga, ich habe Feuer gemacht! So zumindest meine Fantasie (die Sie mir bitte verzeihen wollen).

 

Umso mehr brauchen wir jetzt (neben einer besonnenen Politik) die Kunst – als Mahnerin wie auch als Trösterin. So, wie es kürzlich, mitten im Krieg, ungezählte ukrainische Musiker*innen in anrührender Weise versucht haben, indem sie sich in einer Internetschaltung zusammenfan-den, um jeder für sich und alle zusammen ein Lied aus der Seele des ukrainischen Volkes zu spielen. 

Hier finden Sie uns

genauer siehe:

Anfahrt & Öffnungszeiten

Galerie:

Künstlergilde Buslat e.V.

75177 Katharinentaler Hof

(Gemarkung Neulingen/Ispringen)

 

Kontakt

c/o Dr. Norbert Jüdt

Talblickstraße 5

75245 Neulingen

oder  mailen Sie einfach an:

drnjuedt@gmail.com

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